Gratis Kultur in Wien

Aufnahme eines Platzes mit Kopfsteinpflaster, Laubbäumen mit hellgelben und rosa Plastik-Lounge -Möbeln, auf denen Menschen sitzen. Rechts ist ein Barockgebäude mit imposantem Eingang, vorne ein Steinbau mit Flachdach, auf dem kreisförmige Drähte und eine runde Rooftop-Bar sind. Der Himmel ist strahlend blau

Gratis Kulturprogramm für Wien

Welche Kulturveranstaltungen Sie im Juni kostenlos besuchen können


Im Juni – man merkt´s – geht die Open-Air-Saison los. Man darf sich also auf Freiluftkino-Screenings, kostenlose Konzerte unter freiem Himmel oder Sommerfeste freuen. Gleichzeitig ist der Juni auch der Pride Month, der mit einem bunten und vielfältigen Programm aufwartet. Zücken Sie also Ihren Kalender und läuten Sie mit abwechslungsreichen Gratis-Veranstaltungen den Kultursommer ein. 

Freitag, 5. Juni

Trio Kuluri und Amidou Koita bei den Hofklängen im Hof 8 des Alten AKH 

Bei den von der ÖH der Universität Wien organisierten „Hofklängen“ wird der Hof 8 im Alten AKH an vier Freitagabenden in einen offenen Konzertort: von Studierenden für alle. Die Hochschülerschaft schafft einen Begegnungsraum, bei dem man bei Live-Musik ins Gespräch kommen kann. Es wird eine Bar geben, deren Erlöse das Projekt finanzieren. 

Der Freitag, 5. Juni ist die Global-Sounds-Night mit Auftritten von Trio Kuluri (18.30) und  Amidou Koita (20.00).

18.00 bis 22.00 I Hof 8 des Alten AKH

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Ottakringer Jazz & Genusstag

Freuen Sie sich auf ein außergewöhnliches musikalisches Erlebnis im Zuge der Ottakringer Sommerklänge! Das Michaela Rabitsch & Robert Pawlik Quartet präsentiert beim Jazz & Genusstag auf der Piazza am Yppenplatz Lieder aus eigener Feder, die mit Jazz- und World-Elementen gewürzt sind. Bei Schlechwetter findet die Veranstaltung im FANIA Bar, Yppengasse 1, statt.

18.30 I Piazza am Yppenplatz, 1160 Wien

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Samstag, 6. Juni

andersrum ist nicht verkehrt in Mariahilf

Vielfalt wird im Zuge des Pride Month  mit einem bunten Programm in der Esterházygasse in Wien Mariahilf gefeiert. Das Straßenfest „andersrum ist nicht verkehrt“ setzt im 6. Bezirk bereits zum 20. Mal ein klares Statement für Offenheit und Lebensfreude und spricht sich für ein respektvolles Miteinander und Offenheit sowie gegen Homo- und Transphobie aus.

Neben dem Musikprogramm auf der Bühne beraten und informieren zahlreiche Vereine aus der LGBTQIA+-Community.

14.00 I Esterházygasse 

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Sonntag, 7. Juni

Freier Eintritt in alle Standorte des Wien Museum

Während der Besuch der Dauerausstellung im Wien Museum sowieso immer kostenlos ist, kann man die Sonderausstellungen und die Standorte jeden ersten Sonntag im Monat gratis besuchen. Die Dauerausstellung am Karlsplatz zeigt einen wirklich sehenswerten Überblick über Wiens Geschichte von der Frühzeit in die Gegenwart – unbedingt Zeit einplanen.

Eine Sonderausstellung widmet sich einem 21 Kilometer langen und 250 Meter breiten Freiraum: der Donauinsel. Erbaut wurde sie zwischen 1972 und 1988 gemeinsam mit der Neuen Donau, um vor Hochwasser zu schützen. Mittlerweile hat sich das Hochwetterschutzprojekt als Erholungsgebiet etabliert, das aus dem Wiener Stadtbild nicht mehr wegzudenken ist. Die Ausstellung im Wien Museum widmet sich der Geschichte und Gegenwart der Donauinsel, gibt Einblicke in die komplexe Planungs- und Baugeschichte und beleuchtet ihre ihre zentrale ökologische und soziale Bedeutung für die Stadt. 

Eine weitere Sonderausstellung  Schiele & Peschka: Eine Familienaufstellung“ verbindet zwei Künstlerfamilien und zeigt neue Einblicke in das Leben von Egon Schiele. Der  Maler Anton Peschka war der Ehemann von Schieles Schwester Gerti und gleichzeitig ein enger Freund des Künstlers. Als ihr Sohn, Anton Peschka jun., 1997 verstarb, hinterließ er der Stadt Wien ein einen gesamten Nachlass, der nicht nur weltberühmte Kunstwerke umfasst. Neben bedeutenden Gemälden und Zeichnungen umfasst er auch Schieles Ateliermöbel sowie Sammlungen von Souvenirs, Ziergegenständen, Kunstzeitschriften, Büchern sowie Familienfotos und Briefe. Mit all diesen Artefakten und Dokumenten, die nun im Wien Museum ausgestellt werden, kann man Schieles Leben in Beziehung zu seinen engsten Angehörigen rekonstruieren. Besonders eindrucksvoll ist Egon Schieles originale Glasvitrine – ein persönliches „Kabinett der Kuriositäten“, gefüllt mit Büchern, Objekten und Erinnerungsstücken, die Schiele sammelte. Dieses Möbelstück ist erstmals öffentlich zu sehen und lässt sich als frühes Beispiel einer „Künstler-Sammlung“ lesen.

Im musa, dem Standort in der Feldstraße, kann man das künstlerisch-kuratorische Projekt Gesellschaft & Wirtschaft, das auf dem „ArbeiterInnen-Museum“ des vielseitigen und utopisch denkenden Otto Neurath (1882–1945) basiert. Im  Zentrum seiner politischen Vision stand Isotype, er verortete die Position der Arbeiterklasse in Statistiken im internationalen Geschehen und legte damit den Grundstein für eine Neugestaltung des Alltags. 

Ein Ausflug in den Lainzer Tiegarten lohnt bei Schönwetter immer –  am 7. Juni umso mehr, denn da kann man die Hermesvilla gratis besuchen.  Als Sisis „Schloss der Träume“ mitten in der Natur, vereint sie Geschichte, kaiserlichen Glanz und Ruhe abseits der Stadt. Heute lädt die Villa mit ihrer historischen Ausstellung, prunkvollen Räumen und dem idyllischen Garten dazu ein, in die Welt der Habsburger einzutauchen und Wiens kaiserliche Vergangenheit hautnah zu erleben.

Ebenfalls ein beliebtes Ausflugsziel sind die Steinhofgründe, auf denen sich auch die Otto Wagner Kirche befindet, die man ab Mai jeden ersten Sonntag kostenlos besuchen kann. 

Aprops Otto Wagner: Auch der Otto Wagner Pavillon am Karlsplatz und der Hofpavillon in Hietzing  melden sich zurück aus der Winterpause und sind am 7. Juni frei zugänglich. Begeben Sie sich also auf die Spuren des Jugendstil-Architekten. 

Weitere Standorte:

Die Musikerwohnungen (Schubert Geburts- und Sterbehaus, Johann Strauß Wohnung und Haydnhaus) werden momentan in Hinblick auf Barrierefreiheit generalsaniert und sind temporär geschlossen. 

Montag, 8. Juni

Dusha Connection beim „GRÄTZL_JAZZ_WIEN“ im Bärli-Park (Dr.-Karl-Landsteiner-Park) 

Das Jazz-Ensemble Dusha Connection lädt im Rahmen des Projekts „Grätzl_Jazz_Wien“ zu einem interaktiven Open-Air-Konzert ein. Im Bärli-Park (Dr.-Karl-Landsteiner-Park) im 4. Bezirk erwartet das Publikum ein musikalisches Format, das Jazz mit Elementen des Wienerlieds verbindet. Besonderes Highlight ist der partizipative Charakter: Die Veranstaltung versteht sich als nachbarschaftliche Jam-Session, bei der BesucherInnen ausdrücklich eingeladen sind, mitzusingen oder eigene Instrumente mitzubringen. Das musikalische Highlight ist Teil der Event-Reihe „ Wieder Kultursommer“, die mit Lesungen, Konzerten und Theaterstücken die kulturelle Bandbreite des vierten Bezirks widerspiegeln soll. 

18.30 I Bärli-Park (Dr.-Karl-Landsteiner-Park) I 1040 Wien 

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9. bis 11. Juni

Kinderprogramm mit Christine und die Kleingeister auf der Mädchenbühne Favoriten 

Mit dem Stück „Christine und die Kleingeister“ holt man an zwei frühen Abend (jeweils ab 18.00) das Junge Theater Favoriten vor den Vorhang. Das Kindertheaterstück ab 4 Jahren handelt von Christine, die von den drei Gestalten – Vernunft, Gerechtigkeit und Ehrlichkeit den Auftrag bekommt, ihre eigene Stadt zu bauen. Aber wie soll sie das denn machen? Zum Glück stehen ihr die Helferlein Vergangenheit, Mythologie und Gegenwart zur Seite, die ihr zeigen wie man Räume für Träume schafft.

18.00 I Reumanplatz

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Mittwoch, 10. Juni

Konzert von Hiba Elgizouli auf der Sommerbühne im MQ

Am 10. Juni 2026 ist die MQ Sommerbühne im MuseumsQuartier Wien Teil der Konzertreihe „MQ Tunes“ und präsentiert einen Live-Act von Hiba Elgizouli bei freiem Eintritt im Haupthof.

Die aus dem Sudan stammende Künstlerin steht für einen modernen, genreübergreifenden Sound, der Einflüsse aus Alternative-Pop, elektronischer Musik und nahöstlichen Klangtraditionen verbindet. Ihre Musik zeichnet sich durch atmosphärische Produktionen und eine starke emotionale Ausdruckskraft aus. Bekannt ist sie unter anderem durch Singles wie „Love Inside You“ und „Crying Earth“ sowie neuere Veröffentlichungen aus dem Jahr 2026.

19.30 I Sommerbühne im Haupthof des MQ I Museumsplatz 1

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Eröffnung des VOXkino am Karmelitermarkt

Das VOLXkino ist mittlerweile eine Institution in der Wiener Sommer-Kulturlandschaft. Eröffnet wird der Fleiluftkino-Reigen am Karmelitermarkt mit dem Film „SIRÂT“. In einem radikalen Streifen erzählt der Regisseur Oliver Laxe  die Geschichte eines Vaters und eines Sohnes, die auf einem Rave in der Wüste Marokkos nach ihrer verschollenen Tochter/Schwester suchen. Auf ihrem Abenteuer geraten sie selbst immer mehr in die Party-Szene und müssen sich ihren eigenen Grenzen stellen.

> Trailer zum Film ansehen 

21.00 (Dauer 113 Minuten) I Karmelitermarkt 

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Donnerstag, 11. Juni

„Stadtarchäologie aktuell – Spotlight auf Wiens Untergrund“

Die Führungen der Stadtarchäologie Wien laden zu einer spannenden Reise durch die Geschichte der Stadt ein – von der Urgeschichte über die Römerzeit und das Mittelalter bis in die Neuzeit. Basierend auf aktuellen Ausgrabungen erhalten Sie  Einblicke in verborgene Spuren des vergangenen Wien: freigelegte Überreste des römischen Legionslagers, mittelalterliche Hausmauern oder historische Friedhöfe erzählen vom Alltag früherer Generationen und vom Umgang mit dem Tod. So lässt sich  ein neues „archäologisches Grätzel“ und die Geschichte unter den Straßen Wiens entdecken. Die Führung wird von der Archäologin Ingeborg Gaisbauer geleitet und dauert 45 Minuten. Eine Anmeldung ist erforderlich.

> Kostenlos zur Stadtärchologie-Führung anmelden 

15.00 I Treffpunkt Hoher Markt 3 


Europakonzert am Karlsplatz

Im Rahmen des „Wiedner Kultursommer“ spielt das View Orchestra unter Bernhard Melbye Voss ein Open-Air-Orchester-Konzert am Karlsplatz. Anlässlich des „Internationalen Tag des Dialogs zwischen den Kulturen“ wird vor der Karlskirche eine Bühne errichtet, auf der das Europakonzert im Zeichen der Sterne stattfindet.

19.00 I Karlsplatz I 1040 Wien 

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Lange Nacht der Praterstraße

Die Veranstaltung in der Leopoldstadt lädt von 16.00 bis Mitternacht dazu ein, die Praterstraße in Wien als lebendiges Stadtquartier neu zu entdecken. Die Veranstaltung findet bei freiem Eintritt statt und bietet ein umfangreiches Programm mit über 90 Einzelangeboten.

Im Mittelpunkt steht die Idee, die Straße gemeinsam mit ihren Betrieben, Institutionen und Initiativen sichtbar zu machen. BesucherInnen können sich auf ein vielseitiges Erlebnis freuen – von Führungen, Kunst- und Musikformaten über Performances bis hin zu geöffneten Türen, die sonst nicht zugänglich sind.

Besonders spannend sind auch kuratierte Programmpunkte, die Geschichte, Gegenwart und Kultur der Praterstraße verbinden. Dazu zählen etwa performative Spaziergänge mit historischen Einblicken, künstlerische Interventionen im öffentlichen Raum sowie Film- und Diskussionsformate, die das Grätzel aus unterschiedlichen Perspektiven beleuchten.

Organisiert wird die „Lange Nacht der Praterstraße“ von den Geschäftsquartieren Wien gemeinsam mit lokalen AkteurInnen. Ziel ist es, die Vielfalt des Viertels erlebbar zu machen, Begegnungen zu fördern und die Praterstraße als kreativen, urbanen Raum stärker ins Bewusstsein zu rücken.

16.00 bis 00.00 I Praterstraße

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„Bewegtes Museum“ im Gespräch: Buchpräsentation über den Heldenplatz als lebendigen Erinnerungsraum des hdgö 

Was bedeutet Heldenplatz für dich? Was machst du am Heldenplatz? Und was wünschst du dir für den Heldenplatz? Mit diesen Fragen verließ das Vermittlungsteam des Haus der Geschichte Österreich vier Sommer lang (2021–2024) den Museumsrahmen, um mit den NutzerInnen des Heldenplatzes über ihre Kritik, ihre persönlichen Bezüge, ihre Wünsche und Visionen für den Platz ins Gespräch zu kommen. 

Daraus entstand eine Publikation, die den Heldenplatz nicht nur als historischen Ort, sondern als lebendigen sozialen Raum betrachtet. Damit wird sichtbar, wie stark sich die Bedeutung des Heldenplatzes im Spannungsfeld von Geschichte, Gegenwart und gesellschaftlicher Nutzung ständig verändert. Er erscheint dabei nicht nur als Erinnerungsort mit historischer Aufladung, sondern ebenso als Ort des Alltags, der Begegnung und der öffentlichen Auseinandersetzung. Genau diese Vielschichtigkeit steht im Mittelpunkt der Präsentation und des anschließenden Gesprächs.

Nora Sternfeld, Professorin der Hochschule für bildende Künste Hamburg, präsentiert die Publikation im Gespräch mit den HerausgeberInnen des Buches:

 

  • Monika Sommer | Gründungsdirektorin hdgö 
  • Markus Fösl | Kulturvermittler hdgö  
  • Eva Meran | Kuratorin für Vermittlung hdgö 
  • Antonia Plessing | Teamleitung Diskussionsforum und Kulturvermittlung hdgö

> Kostenlose Anmeldung zur Buchpräsentation 

17.00 I Heldenplatz (Nähe Burgtor) 


Poolbar x MQ auf der Sommerbühne des MuseumsQuartier

Das Poolbar-Festival in Feldkirch begeistert seit mehr als 30 Jahren Musikbegeisterte mit einem Gesamtkonzept aus Design, Kultur und Lebensfreude. Auch heuer gastiert das Musikfestival wieder im MQ und gewährt erste Einblicke in das Programm.

Beim Poolquiz-Format (hosted by The Gap & Biorama) kann man tolle Preise gewinnen – unter anderem auch Tickets für das Poolbar Festival in Vorarlberg. Moderiert wird das Quiz von Bernhard Frena (Chefredakteur von The Gap) und Thomas Weber (Herausgeber von Biorama). Außerdem bietet eine kleine Ausstellung erste Einblicke in den Poolbar Generator 2026, auch Goodies können erworben werden.

Anschließend darf man sich auf zwei Konzerte auf der MQ Sommerbühne freuen: Der Künstler KARL verbindet modernen Austropop mit Indie-Gitarren. Lukas Oscar ist ein aufstrebender Singer/Songwriter und Produzent mit philippinischen Wurzeln, der mit seiner melancholischen Stimme überzeugt.

17.30 I Sommerbühne des MQ I Museumsquartier

Bei Schlechtwetter findet die Veranstaltung im Raum D statt.

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Freitag, 12. Juni

Free Friday Night im Oberen Belvedere 

Die monatlichen Free Friday Nights im Oberen Belvedere widmen sich mit Impulsführungen Werken der Sammlung österreichischer Kunst vom Mittelalter bis in die 1970er-Jahre. Jeder der Termine steht unter einem bestimmten Motto – diesmal gibt es die Einladung, das Belvedere queer zu lesen. Welche künstlerischen Strategien, Biografien und Werke in der Schlossgeschichte und der Sammlung des Belvedere geben Hinweis auf die Vielfalt geschlechtlicher Identität und sexueller Anziehung?  In kurzen Impulsführungen durch das Obere Belvedere werden verborgene Narrative in der Kunstgeschichte aus einer zeitgenössischen Perspektive mit einem queeren Blick gelegen.

18.00 bis 21.00 I Oberes Belvedere, 1030 Wien 

> ab 5. Juni Time Slot-Ticket buchen 


Jazz-Night bei den Hofklängen im Hof 8 des Alten AKH 

Im Rahmen der von der ÖH der Universität Wien organisierten „Hofklänge“ verwandelt sich der Hof 8 im Alten AKH an vier Freitagabenden in einen offenen Konzertort unter freiem Himmel. Studierende gestalten ein abwechslungsreiches Live-Musikprogramm und schaffen damit einen Begegnungsraum für alle, die den Sommerabend in entspannter Atmosphäre verbringen möchten. Neben den Konzerten lädt eine Bar zum Verweilen und Austauschen ein – mit den Einnahmen wird das Projekt finanziert. Die „Hofklänge“ verbinden Musik, Gemeinschaft und studentisches Engagement mitten in Wien.

Der Live-Musik-Abend steht unter dem Motto „Jazz Night“, bei der man sich auf Auftritte von Bakkers Trakkers (18.30) und Rosi Spezial (20.00) freuen darf.

18.00 bis 22.00 I Hof 8 des Alten AKH

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Baulücken-Konzert: 5/8erl in Ehr’n beim Verteilerkreis Favoriten 

Die Baulücken-Konzerte werden vom Wiener Konzept- und Medienkünstler Oliver Hangl organisiert und erwecken Zwischenräume musikalisch zum Leben. Am 12. Juni feiern umringt vom dichten mehrspurigen Stadtverkehr des Verteilerkreis Favoriten feiern die Wiener Soul-Legenden 5/8erl in Ehr’n ihr 20-jähriges Jubiläum in der vielleicht spektakulärsten Brache Wiens. 

18.30 I  Verteilerkreis Favoriten I 1100 Wien 

Bei Schlechtwetter findet das kostenlose Konzert am 13. Juni um 17.30 statt. 

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mdw Campus Party 2026 – Musikfestival am Campus der mdw in Wien

Die mdw Campus Party 2026 ist das jährliche Sommer-Highlight der mdw – Universität für Musik und darstellende Kunst Wien. Am 12. Juni lädt man wieder zu einem vielfältigen Musik- und Kulturfestival auf den Campus im 3. Bezirk ein. Der Eintritt ist frei, die Veranstaltung findet bei jedem Wetter statt.

Den Auftakt macht die mdw Drumline, gefolgt von Auftritten des mdw-Kinderchors, verschiedener Kammermusikensembles sowie des ipop Chors. Im Laufe des Abends sorgen zahlreiche Ensembles und Orchester für Festivalstimmung, darunter:

  • big.mdw.band mit „The Music of Frank Zappa“
  • mdw Sax Orchester mit innovativen Saxophon-Arrangements
  • ipop Large Ensemble mit Jazz- und Popklassikern in neuen Interpretationen
  • Webern Winds, das sinfonische Blasorchester der mdw
  • mdw Percussion Ensemble mit kraftvollen Rhythmus-Performances
  • Funkstelle, eine Wiener Funkformation mit groovigem Livesound
  • mdw Salsa Ensemble, das lateinamerikanische Lebensfreude auf den Campus bringt
  • Entheus Quartett, ein preisgekröntes junges Streichquartett aus Wien

Neben der Musik bietet die Campus Party auch ein umfangreiches Rahmenprogramm. BesucherInnen können bei Führungen das Future Art Lab sowie das Dachgeschoss des Hauptgebäudes entdecken. Treffpunkte dafür sind um 18.00 und 19.00 Uhr am Haupteingang des Future Art Lab – eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

Für das leibliche Wohl sorgen Streetfood, Grillwürstel, Wraps, Kuchen und Getränke. Zusätzlich gibt es eine mdw-Photobooth, die für Erinnerungsfotos mit Requisiten sorgt.

ab 16.00 I mdw Campus I Anton-von-Webern-Platz 1, 1030 Wien

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„Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ am Meidlinger Platzl

20 Jahre nachdem der Regisseur Wolfgang Becker den deutschen Klassiker „Good Bye, Lenin“ realisiert hat, erwartet das Publikum mit „Der Held vom Bahnhof Friedrichstraße“ die Verfilmung des gleichnamigen Romans von Maxim Leo sein nächstes Filmprojekt. Leider verstarb der Filmemacher  vor der Fertigstellung im Dezember 2024. Seine Wegbegleiter haben seine warmherzige Komödie in seinem Andenken vollendet, die man im Zuge des VOLXkino am Meidlinger Platzl bewundern kann.

Der Videothekbesitzer Michael Hartung (Cahrlie Hübner) wird unerwartet von einem Journalisten kontaktiert, der auf der Fährte nach einer großen Story ist. Aus Stasi-Akten geht hervor, dass Hartung 1983 als Mitarbeiter der deutschen Reichsbahn eine Massenflucht aus der DDR organisiert habe. Demnach wurde eine S-Bahn, die in Bahnhof Friedrichstraße angekommen ist, aufs falsche Gleis manövriert, um so die Weiterfahrt nach West-Berlin für alle 127 Passagiere zu ermöglichen. Es stimmt jedoch nur ein Bruchteil davon…

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21.00 (Dauer 113 Minuten) I Meidlinger Platzl I Meidlinger Hauptstraße 17, 1120 Wien

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„Broadway-Melodie 1492“: Open-Air-Theater nach Jura Soyfer

Im Rahmen des „Wiedner Kultursommer“ finden auch Theaterperformances statt: Das Open-Air-Theater „Broadway-Melodie 1492“ nach Jura Soyfer erzählt die Entdeckung Amerikas in Form einer bissigen, satirischen Posse. Mit viel Witz und scharfer Ironie wird dabei nicht nur die historische Erzählung rund um Christoph Kolumbus hinterfragt, sondern vor allem seine Rolle als Symbol für Macht und wirtschaftliche Gier entlarvt.

In bester Tradition der Wiener Volkskomödie verbindet das Stück Unterhaltung mit gesellschaftskritischem Unterton. Kolumbus erscheint dabei weniger als heroischer Entdecker, sondern vielmehr als Handlanger skrupelloser Interessen. Gerade im Licht aktueller globaler Entwicklungen gewinnt die Satire eine bemerkenswerte und teils beunruhigende Aktualität.

17.30 Uhr I St.-Elisabeth-Platz, 1040 Wien 

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Samstag, 13. Juni

Regenbogenparade über die Ringstraße zum Rathausplatz

Die Regenbogenparade –  der Höhepunkt des Pride Month – zieht dieses Jahr bereits zum 30. Mal über die Wiener Ringstraße. . Die Demonstration gilt als eine der größten politischen und gesellschaftlichen Kundgebungen Österreichs und setzt ein sichtbares Zeichen für Akzeptanz, Vielfalt, Gleichberechtigung und Menschenrechte.

Ab 12.00 formiert sich der Zug im Bereich zwischen Rathausplatz, Burgtheater und Franz-Josefs-Kai. Anschließend bewegt sich die Parade gegen die Fahrtrichtung einmal rund um die Ringstraße und passiert zentrale Wiener Orte wie Parlament, Staatsoper, Urania und Universität, bevor sie wieder am Rathausplatz endet.

Begleitend zur Parade findet am Rathausplatz das Pride Village statt – ein  beliebter wie belebter Treffpunkt mit Bühnenprogramm, Musik, Gastronomie und Raum für Austausch und Feiern.

12.00 I Rathausplatz

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Sonntag, 14. Juni

Jüdsiches Straßenfest am Judenplatz 

Feiern Sie die Vielfalt des jüdischen Lebens  – am Judenplatz,  mitten im Herzen der Stadt! Das jüdische Straßenfest der IKG.Kultur läutet auch dieses Jahr den Sommer mit Musik, Kulinarik, und Begegnung ein.

Im Mittelpunkt steht ein buntes Familien-  und Kulturprogramm mit Livemusik, Bühnenshows, jüdischem Volkstanz und einem vielfältigen Kinderprogramm. Für musikalische Stimmung sorgen unter anderem die Noya Showband mit israelischer Tanz- und Volksmusik sowie die Brüder Meirov Band, die traditionelle bucharische Rhythmen präsentieren.

Ein besonderes Highlight ist die große Vielfalt an Ständen: Über 40 jüdische Vereine, Organisationen sowie KünstlerInnen und DesignerInnen stellen ihre Arbeit vor. BesucherInnen können Kunsthandwerk, Schmuck, Judaica und moderne Kunst entdecken – und viele Werke auch direkt vor Ort erwerben.

Kulinarisch hat das Fest ebenfalls einiges zu bieten: Von süßen bis herzhaften Spezialitäten gibt es Einblicke in die koschere Küche und jüdische Esskultur. Natürlich sind auch junge Gäste sind herzlich willkommen und können sich auf einer Hüpfburg austoben, sich schminken lassen oder bei einer Seifenblasenstation ins Staunen kommen. 

Das Jüdische Straßenfest versteht sich als offenes Fest der Begegnung und der kulturellen Vielfalt – und zieht jedes Jahr tausende BesucherInnen an, die gemeinsam feiern, entdecken und ins Gespräch kommen. Der Eintritt ist frei, aus Sicherheitsgründen muss ein Lichtbildausweis mitgenommen werden. 

14.30 I Judenplatz, 1010 Wien

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Jazz-Picknick mit den Wiener Symphonikern im Bank Austria Park 

Auf Einladung der UniCredit Bank Austria AG gebendie Wiener Symphoniker unter der Leitung von Unter der Leitung des Schlagzeugers Flip Philipp (Pesendorfer) Werke aus Rigoletto, Turandot, Carmen oder West Side Story zum Besten und versetzen sie in jazzige Arrangements. Es gibt außerdem Food-Trucks, bei denen Essen und Trinken gekauft werden können. 

 Wenn das noch nicht Grund genug für einen sommerlichen Vormittagsausflug an die Alte Donau ist – denn das Gratis-Open-Air-Konzert findet im Bank Austria Park statt. Mit Unterstützung der Bank Austria kuratierte André Heller einen frei zugänglichen Park, der mit seinen Skulpturen und Installationen die Sinne anspricht und zum Staunen einlädt.

11.00 I Bank Austria Park I Am Mühlschüttel, 1220 Wien 

> Mehr über das Jazz-Picknick erkunden 

Dienstag, 16. Juni

Birgit Denk Trio: Austropop auf der Mädchenbühne am Reumanplatz

Mit ihrer Band, dem „Allesang-Musik-Format“ oder auch in der TV-Sendung „Denk mit Kultur“ beweist die Sängerin Birgit Denk, wie sehr sie der Musik verbunden ist. Und reißt damit auch das Publikum mit. Wer sich selbst davon überzeugen möchte, ist herzlich eingeladen, am 16. Juni um 18.00 die Mädchenbühne am Reumanplatz zu besuchen. Dort bringt sie nämlich im Trio Austropop-Nummern zum Besten. Mitsingen erwünscht!

18.00 I Reumanplatz

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David Bolchover „Das größte Comeback. Die Story von Béla Guttmann“: Buchpräsentation im Jüdischen Museum 

Bei der Buchpräsentation im Jüdischen Museum widmet man sich einer außergewöhnlichen Lebensgeschichte, die weit über den Fußball hinausreicht. Im Mittelpunkt steht das Buch „The Greatest Comeback: The Story of Béla Guttmann“ von David Bolchover – eine biografische Annäherung an einen Mann, dessen Leben von Verfolgung, Flucht und sportlichen Triumphen geprägt ist.

Béla Guttmann war nicht nur ein prägender Fußballtrainer des 20. Jahrhunderts, sondern auch Überlebender der Shoa. Während des Zweiten Weltkriegs musste er sich vor Deportation und Verfolgung verstecken, viele seiner Angehörigen wurden ermordet. Trotz dieser traumatischen Erfahrungen gelang ihm später eine beispiellose Karriere im internationalen Fußball.

Nach seiner Flucht aus dem nationalsozialistisch besetzten Europa entwickelte sich Guttmann zu einer der einflussreichsten Figuren des modernen Spiels. Als Trainer führte er unter anderem Benfica Lissabon zu großen europäischen Erfolgen und prägte taktische Ansätze, die den Fußball nachhaltig veränderten. Seine Geschichte wird deshalb oft als eines der eindrucksvollsten „Comebacks“ der Sportgeschichte beschrieben.

Autor David Bolchover zeichnet in seinem Buch nicht nur Guttmanns sportliche Erfolge nach, sondern beleuchtet auch die biografischen Brüche, die durch Verfolgung, Verlust und Neuanfang geprägt sind. Dabei stellt er die Frage, wie ein Leben nach solcher Zerstörung überhaupt weitergehen kann – und welche Rolle Sport, Identität und Erinnerung dabei spielen.

Die Veranstaltung im Jüdischen Museum Wien verbindet damit zwei Ebenen: die Auseinandersetzung mit europäischer Zeitgeschichte und die Frage nach dem Mythos moderner Fußballerzählungen. Guttmann erscheint darin nicht nur als Trainerlegende, sondern auch als Symbol für Resilienz, Anpassung und den langen Schatten der Geschichte im 20. Jahrhundert.

> Kostenlose Anmeldung zur Veranstaltung


18.30 I Jüdisches Museum Museum I Dorotheergasse 11


Die 1990er im Fokus: Keynotes & Podiumsdiskussion im Haus der Geschichte Österreich

Das hdgö lädt zu einem Abend ein, der sich intensiv mit den Umbrüchen und Aufbrüchen der 1990er Jahre beschäftigt. Im Zentrum stehen dabei gesellschaftliche Bewegungen, politische Konflikte und neue Allianzen, die diese Dekade nachhaltig geprägt haben.

Die Veranstaltung kombiniert Keynotes und eine Podiumsdiskussion und beleuchtet die 1990er aus der Perspektive widerständiger AkteurInnen – also jener Gruppen und Initiativen, die aktiv gegen gesellschaftliche Ausgrenzung, Rassismus und politische Verschiebungen eingetreten sind.

Ein besonderer Fokus liegt auf den frühen 1990er Jahren in Österreich: Die Zeit war geprägt von tiefgreifenden politischen Veränderungen in Europa nach dem Fall des Eisernen Vorhangs, von neuen Migrationsbewegungen sowie von intensiven gesellschaftlichen Debatten über Asyl, Zugehörigkeit und Demokratie. Gleichzeitig entstanden zahlreiche Initiativen und Organisationen, die den öffentlichen Diskurs nachhaltig beeinflussten und Solidaritätsnetzwerke stärkten.

Auch prägende Ereignisse wie das „Lichtermeer“ 1993 oder politische Mobilisierungen gegen rechtspopulistische Entwicklungen werden in der Diskussion aufgegriffen und historisch eingeordnet. Die Keynotes liefern dabei einen wissenschaftlichen und aktivistischen Überblick über diese Zeit des Umbruchs, während die anschließende Podiumsdiskussion verschiedene Perspektiven aus Forschung und Zivilgesellschaft zusammenbringt. Ziel ist es, die 1990er Jahre nicht nur als historische Phase zu betrachten, sondern ihre Auswirkungen auf heutige gesellschaftliche Debatten sichtbar zu machen.

  • Begrüßung:
    • Monika Sommer | Gründungsdirektorin, Haus der Geschichte Österreich (hdgö) 
    • Cornelia Kogoj | Geschäftsführerin Initiative Minderheiten
  • Keynotes 
    • Margit Reiter | Historikerin, Universität Salzburg I Historischer Überblick zur politischen Situation in Österreich zwischen 1986 bis 1993
    • Hakan Gürses | Initiative Minderheiten I 50 Jahre Unruhe – eine sehr persönliche Geschichte der sozialen Bewegungen 
  • Podiumsdiskussion I „Minderheitenrechte wurden nicht geschenkt – sie wurden erkämpft“ 
    • Anny Knapp/Herbert Langthaler | asylkoordination österreich 
    • Mirjam Karoly | Romano Centro 
    • Josef Haslinger | SOS-Mitmensch 
    • Doron Rabinovici | Republikanischer Club
    • Ursula Hemetek | Initiative Minderheiten
  • Moderation 
    • Vida Bakondy | Historikerin

> Zur kostenlosen Veranstaltung anmelden 

18.30 I Haus der Geschichte Österreich I Heldenplatz 

Mittwoch, 17. Juni

„Archivgespräch: Der Sound von Rainer Maria Rilke“ im Literaturmuseum 

Obwohl Rainer Maria Rilke vor mehr als 100 Jahren verstorben ist, fasziniert der lyrische Sound seiner Sprache bis heute. Sein Stil und Werk prägt auch noch zeitgenössische DichterInnen. Bei einem Archivgespräch spricht die Literaturwissenschafterin, Leiterin des Literaturarchivs Marbach und Rilke-Biografin Sandra Richter mit den LyrikerInnen Verena Stauffer und Jan Wagner, Mitherausgeber einer Anthologie, die mit „100 Antworten auf Rilke“ die vielschichtigen Bezüge des Jahrhundertdichters zur Gegenwartslyrik präsentiert. Der Eintritt ist frei. Eine Anmeldung ist nicht erforderlich.

19.00 I Literaturmuseum I Johannesgasse 6, 1010 Wien

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Zum 80. Geburtstag von Peter Rosei

Der österreichische Schriftsteller Peter Rosei feiert am 17. Juni seinen 80. Geburtstag – und zwar in einem würdigen Rahmen. Die Stadt Wien würdigt ihn im Arkadenhof des Wiener Rathauses mit Vorträgen der Literaturwissenschaftlerin Johanna Öttl und des Zeithistorikers Oliver Rathkolb. Peter Rosei selbst wird aus dem 2005 erschienenen Roman „Wien Metropolis“ lesen, mit dem er den Zyklus der „Wiener Dateien“ einleitete.

Die Veranstaltung würdigt sein literarisches Schaffen und seine langjährige Bedeutung für die österreichische und internationale Literaturszene. Roseis Arbeiten stehen für eine reflektierte Auseinandersetzung mit Wirklichkeit, Wahrnehmung und gesellschaftlichen Strukturen und haben das zeitgenössische Erzählen nachhaltig geprägt.

  • Grußbotschaft:
    • Oliver Rathkolb I Zeithistoriker
  • Einführung:
    • Johanna Öttl I Germanistin, Alte Schmiede
  • Lesung aus dem Roman „Wien Metropolis“:
    • Peter Rosei I Schriftsteller
    • Tamara Metelka I Schauspielerin

Die Teilnahme an der literarischen Geburtstagsfeier ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

> Anmeldung zur kostenlosen Veranstaltung 

19.00 I Arkadenhof des Wiener Rathauses I Rathaus, Eingang Lichtenfelsgasse 2, 1010 Wien


Konzert von Modest Oda im Haupthof des MQ

Die Reihe „MQ Tunes“ präsentiert auf der MQ Sommerbühne im MuseumsQuartier Wien ein weiteres kostenloses Open-Air-Konzert im Haupthof. Die Konzertreihe steht für junge, aufstrebende Acts aus Österreich und darüber hinaus und bringt jeden Mittwochabend im Sommer frische Live-Musik ins MQ. Diesmal steht der Wiener Indiepop-Musiker Modest Oda auf der Bühne, in dessen Musik verträumte Gitarrensounds auf melancholische Texte, Synthesizer und Retro-Vibes treffen. 

19.30 I Sommerbühne des MQ im Haupthof I Museumsquartier Wien

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Sommerklänge im Anton-Benya-Park: Das Duckwire Collective Chor lädt zum Picknick-Konzert

Der „Duckwire Collective Chor“ lädt auf Einladung des „Wiedner Kultursommer“ zu einem entspannten Open-Air-Picknick-Konzert in den Anton-Benya-Park ein und verwandelt den öffentlichen Raum in eine Bühne für gemeinsames Musikhören und Verweilen. Das Ensemble präsentiert ein vielseitiges Programm, das verschiedene Musikgenres und Arrangements miteinander verbindet. Die musikalische Bandbreite sorgt dabei für abwechslungsreiche Stimmung – von ruhigen, atmosphärischen Momenten bis hin zu energiegeladenen Chorpassagen.

BesucherInnen sind eingeladen, es sich im Grünen gemütlich zu machen und die besondere Kombination aus Natur und Musik zu genießen. Das Format setzt bewusst auf Offenheit und Nähe: kein klassisches Konzertsetting, sondern ein sommerliches Wohlfühlerlebnis unter freiem Himmel. Der Anton-Benya-Park wird damit zum Treffpunkt für alle, die Musik in entspannter Atmosphäre erleben möchten – unkompliziert, gemeinschaftlich und mitten im Grätzel.

18.00 I  Anton-Benya-Park, 1040 Wien 

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Gesprächsreihe „Meine 1960er“ im Wiener Aktionismus Museum: Franz Vranitzky
im Dialog mit Oscar Bronner

Die vom Leiter des Wiener Aktionismus Museum Klaus Albrecht Schröder ins Leben gerufene Gesprächsreihe „Meine 1960er“ widmet sich persönlichen Erinnerungen an die 60er. Diesmal hat man die Gelegenheit den Standard-Herausgeber Oscar Bronner im Gespräch mit dem ehemaligen Politiker Franz Vranitzky erleben, der sich mit Anekdoten an seine 1960er Jahre erinnert.
Der Eintritt zur Veranstaltung ist kostenlos, eine Anmeldung ist erforderlich.

> Kostenlose Anmeldung zum Gespräch

18.30 I Wiener Aktionismus Museum I Palais Coburg Residenz,
Coburgbastei 4, 1010 Wien

Donnerstag, 18. Juni

Dialogische Führung durch die Ausstellung zur Geschichte des Nationalsozialismus in Österreich im Alten Rathaus 

Das Dokumentationsarchiv des österreichischen Widerstandes (DÖW) lädt zu einer dialogischen Führung durch die Dauerausstellung „Geschichte des Nationalsozialismus in Österreich“ ein. Die Veranstaltung bietet einen fundierten Überblick über die nationalsozialistische Herrschaft in Österreich und versteht sich zugleich als Gesprächsformat, das zur aktiven Auseinandersetzung anregt.

Im Mittelpunkt steht die Entwicklung des Nationalsozialismus – von seinen ideologischen Grundlagen über den „Anschluss“ Österreichs 1938 bis hin zu den Folgen der NS-Diktatur. Thematisiert werden insbesondere Ausgrenzung, Entrechtung, Verfolgung und Ermordung von Millionen Menschen sowie die systematische Gewaltpolitik des Regimes.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf dem Widerstand gegen den Nationalsozialismus in seinen unterschiedlichen Formen sowie auf der gesellschaftlichen und politischen Aufarbeitung nach 1945. Die Führung lädt dazu ein, historische Narrative zu hinterfragen und Bezüge zur Gegenwart herzustellen. Die Teilnahe ist kostenlos, eine Anmeldung unter  vermittlung@doew.at ist erforderlich.

Das Format ist bewusst dialogisch gestaltet: Fragen, Diskussion und der Austausch eigener Perspektiven sind ausdrücklich erwünscht. Ziel ist es, Geschichte nicht nur zu vermitteln, sondern kritisch zu reflektieren und gemeinsam zu diskutieren.

17.00 I Dauerausstellung des DÖW I Altes Rathaus I Wipplingerstraße 6–8, 1010 Wien

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GOT´YA auf der Mädchenbühne am Reumanplatz

Die Band GOT´YA  verbindet lyrische Texte mit elektronischer Musik. Klingt interessant? Dann kommen Sie doch am 18. Juni zum Abschluss der Konzertreihe auf der Mädchenbühne am Reumanplatz. 

18.00 I Reumanplatz

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VOLXkino: „Ein Nobody gegen Putin“ am Jodok Fink-Platz

Pawel Talankin ist nicht nur Lehrer in der Kupferminenstadt Karabasch im Ural, sondern auch Amateurfilmer. In seinem Dokumentarfilm „Ein Nobody gegen Putin“ zeichnet er auf, wie er nach der russischen Invasion in der Ukraine 2022 verpflichtet wird, die Durchsetzung der neu verordneten Propaganda im Lehrplan aufzunehmen. Anders als seine  KollegInnen nimmt er nicht blind die politische Verzerrungen in den Lehrplan auf – kurz vor seiner Kündigung wendet sich der ausländische Regisseur David Borenstein an ihn, der Talankin bittet, die Aufnahmen nutzen zu können. Mit neuer Motivation führt der Lehrer die gefährliche Arbeit fort.

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21.00 bis 23.00 I Jodok-Fink-Platz, 1080 Wien

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Freitag, 19. Juni

Sommernachtskonzert der Wiener Symphoniker vor dem Schloss Schönbrunn

Das Sommernachtskonzert vor der imperialen Kulisse des Schloss Schönbrunn zählt zu den Freiluft-Highlights für Kulturfans. Gleichzeitig zählt es zu den großen Höhepunkten des philharmonischen Jahres der Wiener Symphoniker. Das Orchesterpodium und der Zuschauerbereich befinden sich inmitten der barocken Parklandschaft und sind eingerahmt von der außergewöhnlichen Szenerie des Schlosses Schönbrunn und der Gloriette. Ein absolutes Erlebnis für Klassik-SympathisantInnen und solche, die es noch werden wollen.

Programm:

  • Franz von Suppè I Ouvertüre zur Operette „Leichte Kavallerie“
  • Arrigo Boito I „Son lo spirito che nega“, Arie des Mefistofele aus der Oper
  • „Mefistofele“ (1. Akt)
  • Giacomo Puccini I Intermezzo aus der Oper „Manon Lescaut”
  • Giuseppe Verdi I „Ehi! paggio!“, Arie des Falstaff aus der Oper „Falstaff“ (1. Akt)
  • Peter Iljitsch Tschaikowsky I Trepak, aus dem Ballett „Der Nussknacker“
  • Florence Price I Adoration (Orchestrierung Elaine Fine)
  • Erich Wolfgang Korngold I Straussiana. Polka – Mazurka – Walzer
  • Richard Wagner I „Abendlich strahlt der Sonne Auge“, Auftritt des Wotan aus der Oper „Das Rheingold“ (4. Szene)
  • Jules Massenet I Méditation aus der Oper „Thais“ (2. Akt)
  • Maurice Ravel I Daphnis et Chloé, Suite Nr. 2
  • Jerry Bock I „If I were a rich man“, Lied des Tevje aus dem Musical „Fiddler on the roof“ (Arr. Larry Blank)

20.45 I Schloss Schönbrunn, Schlosspark

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Europafest Wieden am St. Elisabeth Platz

Zum Jahrestag des „Europäischen Rats Kopenhagen“ wird in Wien gemeinsam gefeiert – mit einem bunten Programm aus Musik, Tanz und guter Stimmung. Die Veranstaltung des „Wiedner Kultursommer“ lädt dazu ein, europäische Vielfalt auf lebendige und unkomplizierte Weise zu erleben. Für musikalische Highlights sorgen Live-Bands, die den Tag mit unterschiedlichen Sounds und Rhythmen begleiten und für ausgelassene Festivalatmosphäre sorgen. Ob zum Tanzen, Mitschwingen oder einfach Genießen – hier steht das gemeinsame Erleben im Mittelpunkt.

17.00 bis 22.00 I St. Elisabeth Platz, 1040 Wien 

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„Das Verschwinden des Doktor Mengele“ am Jodok Fink-Platz

Der Nazi-Massenmörder Josef Mengele ist auch als „Todesengel von Auschwitz“ bekannt, wurde jedoch nie gefasst. Er führte im Dienst der Nazi-Rassentheorie und Eugenik grausame Experimente durch und, floh, wie viele Nazis, nach Argentinien, wo ihm das Regime Perón Unterschlupf gewährte.

Der russische Regisseur Kirill Serebren­nikov lebt als glühender Gegner des Putin-Regimes mittlerweile in Berlin und  hat den 2017 erschienenen gleichnamigen Tatsachenroman des französischen Autors Olivier Guez adaptiert. Der Film setzt zum Sturz von Perón 1955, als es für Mengele (August Diel) nicht mehr sicher war. 

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21.00 (Dauer 135 Minuten) I Jodok-Fink-Platz, 1080 Wien

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Samstag, 20. Juni

VOLXkino: „Nouvelle Vague“ am Jodok Fink-Platz

Richard Linklaters mitreißende Hommage an ein ikonisches Werk der Filmgeschichte war ein vom Publikum und Fachpresse gefeierter Erfolg der Internationalen Filmfestspiele in Cannes 2025. Der Film wirft einen Blick auf die Dreharbeiten von Jean-Luc Godards gleichnamigen Krimidrama aus dem Jahr 1990

Der Regisseur (Guillaume Marbeck) bricht mit allen Regeln des Filmbusiness und liefert sich damit amüsante Scharmützel mit der US-Hauptdarstellerin Jean Seeberg (Zoey Deutch). Der Clou an der Sache: der Kult-Regisseur Richard Linklater („Boyhood“, „Before Sunrise“, „Dazed and Confused“) hat den Streifen im Stil seines Vorbilds gedreht, in Schwarz-Weiß, im Format 1:1,37, mit viel Humor und dem Esprit der frühen Sixties.

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21.00 I Jodok-Fink-Platz, 1080 Wien

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Sonntag, 21. Juni

„Außer Atem“ von Jean Luc Godard am Jodok-Fink-Platz

Der Debütfilm des 2022 verstorbenen Kult-Regisseurs Jean Luc Godard  erzählt vom Kleinkriminellen Michel (Jean-Paul Belmondo), der mit einem gestohlenen Wagen unterwegs nach Paris ist. Bei einer Verkehrskontrolle erschießt er einen Polizisten, flüchtet und kommt bei der amerikanischen Studentin Patricia (Jean Seberg) unter. Doch seine vermeintliche Retterin wird ihm schließlich zum Verhängnis.

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21.00 I Jodok-Fink-Platz, 1080 Wien

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Montag, 22. Juni

SciFi im Park: „Robinson Crusoe on Mars“ im Bruno-Kreisky-Park 

Im Rahmen des kostenlosen Open-Air-Kinoformats SciFi im Park zeigt das VOLXkino den Science-Fiction-Klassiker „Robinson Crusoe on Mars“ (1964) im Bruno-Kreisky-Park in Margareten.

Der Film von Regisseur Byron Haskin erzählt die Geschichte eines Astronauten, der nach einer Mission auf dem Mars strandet und dort völlig auf sich allein gestellt ums Überleben kämpfen muss. Ohne Kontakt zur Erde versucht er, sich mit minimalen Ressourcen eine Lebensgrundlage zu schaffen – Wasser, Sauerstoff und Nahrung werden zu zentralen Herausforderungen. Gesellschaft leistet ihm dabei lediglich ein Affe sowie später eine mysteriöse, ebenfalls gestrandete Lebensform.

Die stark an „Robinson Crusoe“ angelehnte Survival-Story verbindet klassische Abenteuerstruktur mit frühem Science-Fiction-Kino der 1960er-Jahre. Im Mittelpunkt stehen Isolation, Einfallsreichtum und der Kampf gegen eine lebensfeindliche Umgebung.

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21.00 I  Bruno-Kreisky-Park, 1050 Wien

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Dienstag, 23. Juni

Filmscreening „Zweigstelle“ in der Karl-Tornay-Gasse im 23. Bezirk 

Resi und ihre drei Freunde geraten in den Alpen in einen tödlichen Unfall. Als sich die Clique der bayrischen Jenseits-Behörde stellen muss wird die Frage laut, wie man mit Personen umgeht, die zu ihren Lebzeiten an nichts geglaubt haben.

Mit Humor und Gespür für das Absurde lässt der Regisseur Julius Grimm in seinem Kinofilmdebüt die Nachwuchsstars Sarah Mahita, David Ali Rashed, Nhung Hong, Beritan Balci und Julian Gutmann gegen den bürokratischen Wahnsinn im Jenseits ankämpfen. Prominente Unterstützung erhalten die Nachwuchsstars von Rick Kavanian, Rainer Bock, Luise Kinseher und Maxi Schafroth, musikalisch wird der Film von Roy Bianco & Die Abbrunzati Boys begleitet.

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21.00 I Wiener Flur I Karl-Tornay-Gasse 45-47, 1230 Wien

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SciFi im Park: „Ghosts of Mars“ im Bruno-Kreisky-Park 

Als weiterer Programmpunkt der Filmreihe SciFi im Park wird im Rahmen des VOLXkino im Bruno-Kreisky-Park der Science-Fiction-Film „Ghosts of Mars“ (2001) von John Carpenter gezeigt.

Der Film spielt auf dem Mars, der inzwischen von Menschen kolonisiert wurde, sich jedoch in eine lebensfeindliche und gefährliche Umgebung verwandelt hat. Eine Polizeieinheit wird in eine abgelegene Bergbausiedlung geschickt, um einen Gefangenen zu transportieren – doch vor Ort treffen sie auf eine eskalierende Bedrohung: Eine mysteriöse Macht setzt die ArbeiterInnen außer Gefecht und verwandelt sie in aggressive, nahezu unkontrollierbare Gegner.

Im Mittelpunkt steht der Kampf ums Überleben in einer isolierten, technisch geprägten Außenwelt, die zunehmend außer Kontrolle gerät. Der Film kombiniert Elemente aus Action, Horror und Science Fiction und ist typisch für John Carpenters Stil: düster, reduziert und mit Fokus auf eskalierende Spannung in einer abgeschlossenen Umgebung.

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21.00 I  Bruno-Kreisky-Park, 1050 Wien

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Mittwoch, 24. Juni

„Im Schatten von Wien“ im VOLXkino am Bergtaidingweg/Eugenie-Fink-Gasse im 11. Bezirk 

Die beiden Freunde Mo und Yousef sind als Kinder nach Wien geflüchtet und kämpfen seitdem gemeinsam durch den Alltag. Bei einer kriminellen Aktion kommt ihnen der Polizist Antonio auf die Spur und stellt Yousef vor die Wahl: Er kann Mo ausliefern, oder er wird verhaftet. Eine berührende Geschichte zwischen Freundschaft und Verrat, Vergangenem und Zuküntiftigem, Heimat und Ankommen.

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21.00 bis 22.30I Bergtaidingweg/Eugenie-Fink-Gasse, 1100 Wien

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Sommerfest: 25 Jahre MQ und 33 Jahre Az W

Im Jahr 2026 feiern gleich zwei prägende Institutionen der Wiener Kulturlandschaft ein besonderes Jubiläum: das MuseumsQuartier Wien (MQ) wird 25 Jahre alt, das Architekturzentrum Wien (Az W) blickt auf 33 Jahre Bestehen zurück. Gemeinsam laden sie zu einem Abend ein, der die Entwicklung eines der wichtigsten Kulturareale Europas in den Mittelpunkt stellt.

Unter dem Motto „25 Jahre MQ – 33 Jahre Az W“ wird das Zusammenspiel von Architektur, Stadtentwicklung und Kultur reflektiert – und zugleich gefeiert, was diesen Ort seit Jahrzehnten ausmacht: Offenheit, Austausch und die Verbindung von Alltag und Kunst.

Das MuseumsQuartier hat sich seit seiner Eröffnung im Jahr 2001 zu einem lebendigen „dritten Ort“ entwickelt, der als urbaner Begegnungsraum weit über Wien hinaus Bedeutung hat. Das Az W wiederum versteht sich als Vermittlungsinstanz zwischen Fachwelt und Öffentlichkeit und begleitet zentrale Fragen rund um Architektur, Stadt und gesellschaftlichen Wandel. Der Jubiläumsabend im MQ setzt genau hier an: Mit Vorträgen, Gesprächen und Diskussionen werden Perspektiven auf die Transformation urbaner Kulturareale eröffnet. Im Fokus stehen dabei sowohl die Geschichte des Standorts als auch aktuelle Fragen zur Zukunft von Stadt- und Freiräumen.

Impulsvorträge:

  • Jan de Vylder I architecten jan de vylder inge vinck
  • Véronique Faucheur I Marc Pouzol, atelier le balto

Diskussion:

  • Dieter Bogner I Museumsplaner
  • Bettina Leidl I Direktorin MuseumsQuartier Wien
  • Katharina Ritter I Kuratorin Az W
  • Hannes Swoboda I ehem. Stadtrat für Stadtentwicklung und Stadtplanung

Moderation:

  • Anna Soucek I Radiojournalistin

Abgerundet wird das Programm durch ein gemeinsames Fest, bei dem das Bestehen des Az W gefeiert wird.

18.00 bis 22.00 I Architekturzentrum Wien I Museumsplatz 1, 1070 Wien 

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OSKA live bei „Musik am Fluss“: Sommerkonzert im Stadtpark

Die Open-Air-Konzert-Reihe „Musik am Fluss“ der Wiener Grünen wird von der österreichischen Musikerin „OSKA“ eröffnet. Sie bringt dabei ihren charakteristischen Indie-Pop-Sound auf die Bühne: emotionale Songs, klare Melodien und eine intime Atmosphäre, die perfekt in das Setting des Stadtpark passt. Das Konzert lädt dazu ein, den Abend gemeinsam mit FreundInnen zu verbringen, Musik zu genießen und den öffentlichen Raum als Ort der Begegnung zu erleben.

„Musik am Fluss“ versteht sich dabei nicht nur als Konzertreihe, sondern auch als kulturelles Statement: Wien soll für alle zugänglich bleiben – mit freier Musik, offenen Plätzen und Raum für gemeinsames Erleben im Sommer.

19.00 I Stadtpark I 1030 Wien

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SciFi im Park: „Operation Ganymed“ im Bruno-Kreisky-Park 

Im Rahmen der Reihe SciFi im Park zeigt das VOLXkino den Film „Operation Ganymed“ im Bruno-Kreisky-Park in Margareten

Der Film erzählt von einer internationalen Raumfahrtmission, die nach Jahren im All scheinbar erfolgreich zur Erde zurückkehrt. Die fünf überlebenden Astronauten bringen Beweise für außerirdisches Leben vom Jupitermond Ganymed mit. Doch statt eines heroischen Empfangs finden sie eine verstörende Realität vor: Der Funkkontakt zur Erde ist abgebrochen, die Mission wurde längst als gescheitert abgeschrieben, und die Crew muss ohne Unterstützung notlanden.

Auf ihrer Wanderung durch eine karge, scheinbar verlassene Landschaft – irgendwo an der Küste Mexikos – kämpfen die Männer mit extremen Bedingungen wie Hitze, Hunger und Durst. Die Isolation und Ungewissheit führen zunehmend zu psychischer Belastung, Paranoia und Konflikten innerhalb der Gruppe. Dabei verschwimmt die Grenze zwischen Realität und Wahn, während die Überlebenden mit der Möglichkeit einer globalen Katastrophe konfrontiert werden.

Der Film verbindet klassische Science-Fiction-Themen wie Raumfahrt und außerirdisches Leben mit einer intensiven Survival- und Psychodramaturgie über menschliche Grenzen unter extremen Bedingungen.

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21.00 I  Bruno-Kreisky-Park, 1050 Wien

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Donnerstag, 25 Juni

Lesung: „König Boris“ Lauterbach – FC St. Pauli: Eine Liebeserklärung

Im Rahmen der MQ Sommer Bühne ist der Musiker und Autor König Boris (Boris Lauterbach) im MuseumsQuartier Wien zu Gast. Bei der kostenlosen Open-Air-Lesung präsentiert er sein im November erscheinendes Buch „FC St. Pauli – Eine Liebeserklärung“, das eine sehr persönliche Hommage an seinen langjährigen Lieblingsfußballverein ist.

Im Mittelpunkt steht seine mehr als 35-jährige Fan-Beziehung zum FC St. Pauli. König Boris – bekannt als Teil der Band „Fettes Brot“ – erzählt darin mit Humor und viel Leidenschaft von seinen ersten Stadionbesuchen als Jugendlicher, besonderen Erlebnissen im Umfeld des Vereins und Anekdoten aus der Fankultur rund um den Hamburger Kiezklub.

Die Lesung verbindet Fußball, Musik und persönliche Erinnerungen zu einer unterhaltsamen Erzählung über Identität, Gemeinschaft und emotionale Vereinsbindung. Das Buch ist dabei weniger sportliche Analyse als vielmehr eine Sammlung von Geschichten über Menschen, Momente und das Lebensgefühl rund um den Verein.

19.00 I MQ Sommerbühne I MuseumsQuartier

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SciFi im Park: „Journey to the seventh planet“ im Bruno-Kreisky-Park 

Ein nächstes SciFi-Film Highlight des VOLXkino im Bruno-Kreisky-Park: Der Film „Journey to the Seventh Planet“ (1962) verbindet klassische Weltraumabenteuer mit psychologischen und surrealen Elementen.

Die Handlung spielt in einer futuristischen Vision des Jahres 2001: Eine internationale Raumfahrtcrew wird zur Erkundung des Planeten Uranus geschickt, dem damals „siebten Planeten“ des Sonnensystems. Während der Mission gerät die Besatzung unter den Einfluss einer unbekannten außerirdischen Macht, die ihre Gedanken liest und daraus Illusionen erschafft.

Nach einem mysteriösen Zeitsprung findet sich die Crew auf einer scheinbar erdähnlichen, aber fremdgesteuerten Landschaft wieder. Dort materialisieren sich Orte, Personen und Szenarien aus ihren Erinnerungen – von idyllischen Landschaften bis hin zu bedrohlichen Kreaturen. Schnell wird klar, dass eine übermächtige, außerirdische Intelligenz ihre Ängste und Wünsche manipuliert, um die Astronauten zu kontrollieren.

Der Film verbindet typische Motive der frühen Science Fiction wie Raumfahrt, Entdeckung und Kontakt mit fremdem Leben mit einer experimentellen Idee von psychologischer Realität und Illusion. Trotz seines geringen Budgets gilt er heute als Beispiel für das frühe Genre-Kino der 1960er-Jahre, das stark von Fantasie und visuellen Einfällen geprägt ist.

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21.00 I  Bruno-Kreisky-Park, 1050 Wien

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Freitag, 26. Juni

Gratis Eintritt im Jüdischen Museum in der Dorotheergasse 

„Happy Friday!“ heißt es auch im Juni im Jüdischen Museum Wien: Jeden letzten Freitag im Monat öffnet das Museum in der Dorotheergasse von 13.00 bis 18.00 Uhr bei freiem Eintritt seine Türen. BesucherInnen haben so die Gelegenheit, eines der ältesten jüdischen Museen weltweit kennenzulernen und in vielfältige Facetten jüdischer Geschichte einzutauchen.

Ein zentraler Bestandteil ist die Dauerausstellung „Unsere Stadt“. Sie setzt im Jahr 1945 an und spannt den Bogen bis in die Gegenwart Wiens. Erzählt wird die bewegte Geschichte einer nahezu ausgelöschten jüdischen Gemeinde, die sich nach dem Zweiten Weltkrieg neu formierte und durch Widerstandskraft und Engagement wieder wachsen konnte. Gleichzeitig wirft die Ausstellung einen Blick zurück ins Mittelalter, beleuchtet kritisch die vermeintliche „Toleranz“ unter Joseph II. und endet mit der Schoa – dem nationalsozialistischen Völkermord an den europäischen JüdInnen.

Die Ausstellung „A Muslim, a Christian and a Jew – Eran Shakine“ zeigt eine der bekanntesten Werkserien des israelischen Künstlers Eran Shakine und stellt eine ebenso einfache wie tiefgründige Frage ins Zentrum: Was verbindet die drei großen monotheistischen Religionen – Islam, Christentum und Judentum? Im Mittelpunkt der Schau stehen großformatige Zeichnungen und Malereien, die auf den ersten Blick wie der Anfang eines Witzes wirken.

Ein eindrucksvolles künstlerisches Element ist die fotografische Rauminstallation der israelischen Künstlerin Maya Zack. Ihr Werk setzt sich mit einem Raum auseinander, der 1938 von den Nationalsozialisten zerstört wurde, und interpretiert ihn auf eindringliche Weise neu.

13.00 bis 18.00 I Jüdisches Museum I Dorotheergasse 11, 1010 Wien

> Ausstellungen des Jüdischen Museums in der Dorotheergasse erkunden


„Clueless“ im Sigmund Freund-Park 

Cher lebt ein Bilderbuch-Teenie-Life in Beverly Hills und liebt es das Leben anderer zu verbessern und zu verkuppeln. In der schüchternen Tai wittert sie ihr neues Projekt, muss sich dann aber selbst hinterfragen. Sollte sie sich vielleicht selbst verlieben?

Die von Jane Austens Klassiker „Emma“ inspirierte Highschool-Komödie von Amy Heckerlings war in den 90er Jahren ein großer Hit und ist bis heute ist lustiger und liebenswerter Kult-Klassiker geblieben.

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21.00 (Dauer 97 Minuten) I Sigmund-Freud-Park, Universitätsstraße 6, 1090 Wien

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Hayden Arp bei „Musik am Fluss“ im Naschpark

Der Singer-Songwriter Hayden Arp bringt Indie-Sounds zur Konzertreihe „Musik am Fluss“, die von den Wiener Grünen organisiert wird. Mit seiner mitreißenden Musik verbindet er intime Geschichten mit elektrisierender Energie, starken Melodien und großer Bühnenpräsenz. Mit Songs zwischen Indie-Pop und Alternative begeistert Hayden Arp längst international – zuletzt mit der FM4-Hitsingle „Coming Up For Air“.

19.00 I Naschpark I 1040 Wien

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SciFi im Park: „Journey to the far side of the sun“ im Bruno-Kreisky-Park 

Im Rahmen der SciFi-Reihe des VOLXkino Open-Air-Freilftkinos wird am 26. Juni im Bruno-Kreisky-Park (1050 Wien) der Science-Fiction-Film „Journey to the Far Side of the Sun“ (1969) gezeigt.

Der britische Film erzählt von einer internationalen Weltraummission, die einen neu entdeckten Planeten untersucht, der sich exakt auf der gegenüberliegenden Seite der Sonne befindet. Nach einer Katastrophe bei der Landung glauben die Astronauten zunächst, wieder auf der Erde angekommen zu sein – doch bald zeigt sich, dass sie auf einer identischen, spiegelverkehrten Doppel-Erde gelandet sind.

Die Crew entdeckt nach und nach, dass diese Welt in jeder Hinsicht ein exaktes Abbild ihrer eigenen ist – inklusive Städte, Menschen und Strukturen –, jedoch seitenverkehrt. Während sie versuchen, die Lage zu verstehen und einen Rückweg zu finden, eskaliert die Situation zunehmend und führt zu einer dramatischen Zuspitzung der Ereignisse.

Der Film kombiniert klassische Science-Fiction-Motive der 1960er-Jahre mit einem ungewöhnlichen „Mirror-Earth“-Konzept und wurde später zum Kultfilm des frühen britischen Genrekinos.

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21.00 I  Bruno-Kreisky-Park, 1050 Wien

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Samstag, 27. Juni

VOLXkino: „In Time“ im  Sigmund-Freud-Park

Der Science-Fiction-Thriller „In Time“ entwirft eine dystopische Zukunft, in der Zeit zur wichtigsten Währung geworden ist. Während die wohlhabende Elite nahezu unbegrenzt leben kann, bleibt der armen Bevölkerung oft nur ein kurzes Leben bis zum 25. Geburtstag. Lebenszeit wird gehandelt, gestohlen und zum Symbol sozialer Ungleichheit.

Im Mittelpunkt steht Will Salas, der unerwartet ein großes Zeitvermögen geschenkt bekommt und dadurch die Hintergründe des ungerechten Systems erkennt. Gemeinsam mit Sylvia, der Tochter eines reichen Unternehmers, versucht er, die gesellschaftlichen Machtstrukturen aufzubrechen. Es beginnt ein spannender Wettlauf gegen die Zeit – im wahrsten Sinn des Wortes.

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21.00 (Dauer 109 Minuten) I Sigmund-Freud-Park, Universitätsstraße 6, 1090 Wien

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SciFi im Park: „Escape from the planets of the apes“ im Bruno-Kreisky-Park 

Der letzte Streifen, der vom VOLXkino im Zuge der Freilufktino-Serie SciFi im Park gezeigt wird ist „Escape from the planets of the apes“

Der Film ist der dritte Teil der bekannten „Planet of the Apes-Reihe“ und setzt nach den Ereignissen der ersten Filme an: Die intelligenten Schimpansen Cornelius und Zira entkommen der Zerstörung ihres Heimatplaneten und reisen mit einem gestohlenen Raumschiff in die Vergangenheit – auf die Erde des 20. Jahrhunderts.

Dort werden sie zunächst von der Menschheit neugierig aufgenommen und als wissenschaftliche Sensation gefeiert. Doch die anfängliche Faszination schlägt schnell in Misstrauen um, als ein Regierungsberater die potenziellen Folgen ihrer Existenz erkennt. Die Vorstellung, dass diese sprechenden Affen aus einer Zukunft stammen, in der die Menschheit untergeht, löst eine politische und gesellschaftliche Eskalation aus.

Während Cornelius und Zira versuchen, sich in der fremden Welt zurechtzufinden und ihr ungeborenes Kind zu schützen, werden sie zunehmend zur Bedrohung erklärt und schließlich verfolgt. Der Film entwickelt sich von einer leichten Science-Fiction-Prämisse zu einem tragischen Drama über Angst, Vorurteile und die Unfähigkeit, mit dem Unbekannten umzugehen.

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21.00 I  Bruno-Kreisky-Park, 1050 Wien

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Sonntag, 28. Juni

Freier Sonntag in der Kunsthalle 

Am letzten Sonntag im Monat lädt das Dorotheum  zu einem kostenlosen Ausstellungsbesuch in die Kunsthalle Wien ein. BesucherInnen können an beiden Standorten der Kunsthalle (MuseumsQuartier und Karlsplatz) aktuelle Ausstellungen ohne Eintritt erleben. Die aktuelle Schau „Lebt und arbeitet in Wien: Contemporary Art from Vienna“ versammelt über 130 Werke von mehr als 50 KünstlerInnen, die in Wien leben und arbeiten, und spannt einen Bogen von Malerei über Installation bis hin zu Performance, Film und Sound. Im Mittelpunkt steht die Stadt Wien als dynamischer Produktionsort zeitgenössischer Kunst und als lebendiger Schauplatz künstlerischer Auseinandersetzung.

Das Angebot richtet sich bewusst an ein breites Publikum und soll Hemmschwellen abbauen: Ziel ist es, zeitgenössische Kunst niederschwellig zugänglich zu machen und auch Menschen anzusprechen, die sonst selten Museen besuchen.

10.00 bis 18.00 I Kunsthalle Museumsquartier I Museumsplatz 1, 1070 Wien 

10.00 bis 18.00 I Kunsthalle Karlsplatz I Treitlstraße 2, 1040 Wien

> Details zu den Freien Sonntagen in der Kunsthalle erkunden


Ö1 Club-Fest im MuseumsQuartier

30 Jahre Ö1 Club, 25 Jahre MQ: Ein Grund, gemeinsam zu feiern. Das Kulturfest bietet ab 13.00 bei freiem Eintritt ein vielfältiges Programm aus Musik, Kabarett, Kunst und Live-Radio.

BesucherInnen erwartet ein abwechslungsreiches Bühnenprogramm auf der Ö1 Bühne sowie der MQ Sommerbühne, das bis in den Abend hinein Live-Acts, Gespräche und Performances umfasst. Zusätzlich wird vor Ort live aus dem MQ gesendet, wodurch das Festival auch on air in das Ö1 Radioprogramm eingebunden ist.

Das Ö1 Clubfest bietet auch umfangreiches Rahmenprogramm mit Führungen durch die Museen des MQ, Mitmachstationen, Familienangeboten und interaktiven Formaten. Vor allem exklusive Vorteile für Ö1 Club-Mitglieder stehen im Mittelpunkt – darunter spezielle Aktionen, Gewinnspiele und Zugänge zu ausgewählten Programmpunkten.

Bühnenprogramm auf der Ö1 Bühne in der Arena 21

  • 13.10 bis 14.10 I gehört.gewusst I
    • Ö1 Sonderquiz mit Bernhard Fellinger und Judith Hoffmann, zu Gast MQ-Direktorin Bettina Leidl. Musikalische Begleitung von der Ö1 Band rund um Raphael Sas.
  • 14.15 bis 14.55 I Menschenbilder mittendrin
    • Journalistin Mari Lang spricht über live vor Ort mit Menschen über die Entwicklung des MQ zu einem neuen Typus im städtischen Lebensraum.
  • 15.05 bis 16.00 I ORF RSO Streichquartett
    • Die Mitglieder des ORF RSO Wien nehmen Sie mit auf eine musikalische Reise quer durch Wien mit kleinen Abstechern nach Venedig, London und St. Petersburg.
    • Manon Stankovski-Samano I Violine
    • Jue-Hyang Park I Violine
    • Raphael Handschuh I Viola
    • Katharina Steininger I Violoncello
  • 16.05 bis 16.55 I MQ Female Empowerment Buchclub
    • Lilian Klebow und Teresa Vogl präsentieren gemeinsam mit Ö1- Redakteurin Julia Zarbach exklusiv das neueste Buch von Stefan Cordes: „Wir waren Wunder“. Der Autor ist anwesend, das Gespräch wird am 29. Juli in den „Passagen“ ausgestrahlt.

Das Programm wird von der Ö1-Journalistin Judith Hoffmann moderiert und im Radio übertragen. Die Plätze sind begrenzt, es wird empfohlen 15 Minuten vorher vor Ort zu sein.

Programm auf der MQ Sommerbühne im Haupthof

  • 17.10 bis 17.55 I Asja Valčić & Klaus Paier
    • Erleben Sie eine Kombination aus Akkordeon und Cello – ein außergewöhnliches Klangerlebnis, das klassische Raffinesse mit der Freiheit des Jazz und Einflüssen aus aller Welt verbindet. 
  • 18.15 bis 19.00 I Christof Spörk
    • Mit seinem Programm „Maximo Lieder“ kehrt der promovierte Politikwissenschafter und proklamierte Jazzsänger Spörk zurück zu seinen Wurzeln. Denn was es jetzt braucht ist Liedership!
  • 19.10 bis 19.55 I Lou Asril
    • Der Shootingstar der Soul-Szene, gibt erstmals Einblicke in sein Debütalbum und präsentiert viele neue Songs erstmals live.
  • 20.05 bis 20.55 I Lylit
    • Lylit präsentiert zum ersten Mal eine kammermusikalische Fassung ihres Albums „Her“ auf die Bühne – gemeinsam mit StreicherInnen und zwei Sängerinnen. Freuen Sie sich auf ein Konzert mit klanglicher Tiefe.
  • 21.05 bis 22.00 I Wiener Blond
    • Als krönender Abschluss des Festes laden Wiener Blond zu einem Spaziergang durch ihr eigenes musikalisches Grätzel ein. Dabei treffen brandneue, unveröffentlichte Songs auf Klassiker der Bandhistorie. Sie singen und beatboxen mit humorig-überraschenden Texten und musikalischer Vielseitigkeit. Absolute Empfehlung!

Das Programm auf der Sommerbühne wird von der Ö1-Redakteurin Ulla Pilz moderiert und im Radio übertragen.

> Detailliertes Programm erkunden

Dienstag, 30. Juni

Preisverleihung zum Fotowettbewerb #Donauinselmomente im Wien Museum 

Die Fotowettbewerbe des Wien Museums sind sehr beliebt. Der neunte Aufruf an die Instagram-Community stand unter dem Hashtag #Donauinselmomente und motivierte rund 700 TeilnehmerInnen dem Motto „Zeigt uns die Insel wie ihr sie erlebt: überraschend, poetisch und ganz persönlich“ Bilder einzureichen. 50 davon werden in der Ausstellung Donauinsel. 21 Kilometer Freiraum analog gezeigt.  

Bei der Preisverleihung wird die Foto-Community auf die Bühne geholt: die Top- Ten aus dem Wettbewerb stellen ihre Bilder vor, Klaus Pichler erzählt über sein ganzjähriges Dokumentationsprojekt für die Ausstellung und die Jury enthüllt die drei GewinnerInnen. BesucherInnen können der Veranstaltung kostenlos beiwohnen.

> Kostenlose Anmeldung zur Veranstaltung 

18.30 bis 20.00 I Wien Museum I Karlsplatz 8, 1040 Wien 

> Mehr über den Fotowettbewerb erkunden 

Zusammenfassung

Der Juni lädt dazu ein, neue Grätzel bei kostenlosen Open-Air-Events zu erkunden. Ob bei Freilufkino-Vorführungen vom VOLXkino, Konzerte unter freiem Himmel oder Open House-Tagen in Museen und Buchpräsentationenindoor und outdoor. Freuen Sie sich auf ein buntes Programm zur Einstimmung in einen abwechslungsreichen Kultursommer.

FAQ

  • Sind die genannten Events kostenlos?
    • Ja, es handelt sich um Gratis-Veranstaltungen, die bei freiem Eintritt stattfinden.
  • Muss man sich für die Veranstaltungen anmelden?
    • Für manche Events ist eine kostenlose Anmeldung erforderlich. Bitte beachten Sie hier die Anmelde-Informationen auf der Website des Veranstalters.
  • Finden die Open-Air-Events auch bei Schlechtwetter statt?
    • Für manche Veranstaltungen, beispielsweise die Sommerbühne MQ, gibt es Indoor-Ausweich-Locations im MuseumsQuartier. Für Konzerte unter freiem Himmel gibt es teilweise Ersatztermine bei Regen, die VOLXkino-Screenings werden bei Gewitter aus Sicherheitsgründen abgesagt. Bitte besuchen Sie am Veranstaltungstag nochmals die Websites oder Social Media-Profile des Veranstalters, um bei Schlechtwetter up-to-date zu bleiben.
  • Sind die Veranstaltungen auch für Kinder geignet?
    • Zum Teil, gerade bei Events, die tagsüber stattfinden spricht nichts dagegen, Kinder mitzunehmen (auch wenn es keine Kinderbetreuung gibt). Die Filmscreenings am Abend sind nicht für einen Familienausflug mit Kleinkindern geeignet. Bitte entscheiden Sie selbst, ob Sie Ihre Kinder mitnehmen möchten/können.
  • Gibt es WC-Anlagen bei Outdoor-Events?
    • Es stehen entweder mobile WC-Anlagen zur Verfügung oder es gibt nahegelegene Lokale, in denen man die Toilette benutzen kann.
  • Darf ich zu den Open-Air-Veranstaltungen Essen und Trinken mitnehmen?
    • Ja, das Mitnehmen von Getränken in Flaschen oder Dosen ist erlaubt, ebenso dürfen Sie sich selbst mir Snacks versorgen. In Lokalitäten wie dem MQ gibt es außerdem die Möglichkeit, Food und Drinks zu kaufen.
  • Sind die Veranstaltungen barrierefrei zugänglich?
    • Die Events entsprechen zum großen Teil den Richtlinien zu mobiler Barrierefreiheit und können mit Rollstühlen besucht werden. Bitte entnehmen. Nähere Informationen erhalten Sie auf den Websites der Veranstalter.
  • Muss ich bei Gratis-Events ohne Anmeldung früher dort sein?
    • Bei VOLXkino-Screenings empfiehlt es sich mindestens eine halbe Stunde vorher vor Ort zu sein – die Sitzplätze sind begehrt und begrenzt. Bei den Konzerten sind in der Regel Stehplätze vorgesehen, je nachdem wie weit vorne sie diese erleben möchten, sollten Sie entsprechend Zeit vor dem Beginn einplanen.
  • Sollte ich Decken, Jacken oder Regenschutz mitnehmen?
    • Ja, das ist ratsam. Viele der Veranstaltungen, vor allem die Filmcsreenings, finden am Abend und im Freien statt – es kann demnach kalt werden.